
Warum wir unsere Badezimmerheizgeräte extremen Bedingungen aussetzen
Seien wir ehrlich: Badezimmer sind eine echte Herausforderung für elektronische Geräte. Es gibt starke Dampfwolken, extreme Temperaturschwankungen – und ständig besteht die Gefahr, dass Wasser auf das Gerät spritzt.
Wenn auf unseren Infrarotheizgeräten „IP44“ steht, handelt es sich dabei nicht um einen bloßen Fachbegriff, der dem Gerät ein professionelles Aussehen verleiht. Tatsächlich bedeutet das, dass wir sicherstellen, dass nichts Größeres als 1 mm in das Gerät eindringen kann. Zudem muss das Gerät auch Beschläge aus allen Richtungen verkraften können, ohne kaputtzugehen.
Der Kampf gegen Feuchtigkeit
Jede Charge unserer Heizgeräte wird „Feuchtigkeits- und Hitzeprüfungen“ unterzogen. Das klingt zwar kompliziert, aber im Grunde versuchen wir einfach, das Gerät bereits vor seiner Ankunft bei Ihnen zu zerstören.
Feuchtigkeit findet immer einen Weg hinein. Wasserdampf dringt in das Gehäuse ein – und jedes Mal, wenn die Lampe an- oder ausgeschaltet wird, verwandelt sich dieser Dampf in Flüssigkeit. Wenn die Abdichtung schwach ist oder die Schicht zu dünn ist, kommt es zur Oxidation. Dadurch kann das Gerät viel früher kaputtgehen – oder schlimmer noch: Es kann zu einem Kurzschluss kommen.
Deshalb unterziehen wir diese Geräte Prüfungen in Kamern mit hoher Luftfeuchtigkeit, um die Belastbarkeit über Jahre hinweg zu testen. Wir suchen nach Anzeichen für einen Versagen der Isolierung. Wenn ein Gerät 48 Stunden lang höherer Hitze standhält, ohne seine Funktionsfähigkeit zu verlieren, dann ist es ein gutes Gerät – es verlässt die Fabrik nicht.
Ein schwieriger Balanceakt
Es handelt sich dabei um einen ziemlichen Balanceakt. Hochleistungs-Lampen werden extrem heiß. Diese Hitze erzeugt einen Druckunterschied, der feuchte Luft ins Gehäuse ziehen kann. Wir müssen den idealen Punkt finden: Das Gehäuse muss fest genug abgedichtet sein, damit kein Dampf eindringen kann – aber gleichzeitig muss genug Raum für die Abführung von Luft vorhanden sein, damit die internen Leitungen nicht schmelzen.
Ist die Abdichtung zu fest? Dann überhitzt das Gerät. Ist sie zu locker? Dann gewinnt die Feuchtigkeit. Es ist wirklich ein schmaler Grat.
Was das für Sie bedeutet
Letztendlich möchten Sie einfach nur ein Heizgerät, das funktioniert. Sie wollen nicht, dass es sofort kaputtgeht, sobald erste Dampfwolken darauf treffen.
Wir kümmern uns intensiv um die Abdichtung sowie um die Korrosionsbeständigkeit der Kontakte – damit Sie sich darum keine Sorgen machen müssen. Stellen Sie nur sicher, dass Ihr Elektriker alles richtig anschließt – denn obwohl wir dafür gesorgt haben, dass die Hardware nicht das Problem ist, bleibt eine sichere Installation weiterhin das Wichtigste.